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22.08.2011

Aktion: Gemeinsam für Ostafrika

Es ist eine noch nie dagewesene Kooperation: Gemeinsam mit dem Studentenwerk und der Aktion Deutschland Hilft sammeln die Hochschulgruppen von Amnesty International und Unicef in der Mensa der TU Dortmund Pfandbons, Spenden und Unterschriften für Ostafrika.

Die Mensa bietet außerdem spezielle Aktionsgerichte an, aus deren Einnahmen jeweils 50 Cent an die Aktion Deutschland Hilft gehen. Amnesty International informiert über die Menschenrechtssituation sowohl in Somalia als auch in den kenianischen Flüchtlingslagern. In einer Petition sammelt die Hochschulgruppe Unterschriften für ein Resettlement-Programm in Deutschland, also eine Selbstverpflichtung, jährlich eine bestimmte Quote besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge aufzunehmen. Die Aktion startet am Montag, 29. August in der Mensa Campus Nord der TU und dauert voraussichtlich bis Ende Dezember.

Laut UNHCR (UN-Flüchtlingskommissariat) ist die Dürre in Ostafrika die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt. In den Flüchtlingslagern in Dadaab (Kenia) leben viermal mehr Flüchtlinge als Aufnahmekapazitäten vorhanden sind. Täglich kommen rund 1.500 neue Flüchtlinge dazu. Die Flüchtlinge leiden entsprechend unter mangelnder medizinischer Versorgung und Hygiene sowie Engpässen in der Nahrungsmittelversorgung. Im regierungslosen Somalia selbst herrschen derweil Hunger, Chaos und Bürgerkrieg.